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Grußwort

Lasst uns lachen…

Ob Fastnacht, Karneval, Fastelovend, Fasching oder Fasnet – es ist wieder soweit. Die närrische Zeit hat begonnen und endlich kann nach zwei Jahren Pandemiepause wieder gefeiert werden. Die einen freuen sich, die anderen fliehen vor dem Trubel. Wie immer man es hält – es lohnt sich auf die Ursprünge des närrischen Treibens zu schauen und Freude, Humor und Lachen in den Blick zu nehmen.

Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert. Aber man geht davon aus, dass die Fastnacht eher im hohen und späten Mittelalter mit der Fastenzeit entstand. Denn das Wort Fastnacht stammt von mittelhochdeutsch vastnaht ab und meint den „Vorabend vor der Fastenzeit“.

Der Name Karneval hat ebenfalls mit der Fastenzeit zu tun. Die heute geläufigste Vermutung ist die Ableitung vom mittellateinischen carne levare (Fleisch wegnehmen), also die Bezeichnung für die Fastenzeit als fleischlose Zeit.

So wird schnell deutlich, dass Fastnacht das ausgelassene Treiben und Feiern meint, bevor die Fastenzeit und damit die Vorbereitung auf das Osterfest beginnt. Fastnacht also ein durchaus christliches Fest? Ich finde ja, vor allem, wenn wir vom Frohsinn, der Freude und dem Humor der fünften Jahreszeit etwas mitnehmen in unser Leben und vor allem auch in unsere Kirche.

Wie gut tut es, einmal herzhaft zu lachen. Wie befreiend kann es sein, nicht alles bierernst zu nehmen. Wie bereichernd ist es, Menschen zu treffen, die auch über sich selbst lachen können und uns mit einem Augenzwinkern auf das Wesentliche aufmerksam machen. Manchmal sogar auf unsere eigenen Unzulänglichkeiten. Und haben wir Christen nicht allen Grund zu lachen und froh zu sein? Nicht zuletzt ist die Botschaft unseres Glaubens eine frohe Botschaft. Schade, dass wir das häufig zu vergessen scheinen, dass man uns diese Freude meist gar nicht ansieht. Und gerade deshalb sollten wir uns immer wieder vor Augen halten:

Lasst uns lachen, denn wir hoffen:
Gottes Reich steht allen offen.

 

Ich wünsche Ihnen eine Zeit voller Lachen und Freude, voller Humor und Dankbarkeit, auch wenn es nicht immer leicht fällt.

Vielleicht helfen ja folgende Anekdoten:
 

Es begab sich zur Zeit der Aufklärung, dass ein evangelischer Pfarrer
bei den staatlichen Behörden angezeigt wurde,
weil er erklärt hatte, nicht an die leibliche Auferstehung am Jüngsten Tag zu glauben.
Die Sache kam zum Preußenkönig Friedrich II., der für seine tolerante Einstellung bekannt war,
die sich in der Formel niederschlug, jeder möge nach seiner eigenen Fasson selig werden.
Der König las das Gesuch, lehnte es aber ab, den Geistlichen abzusetzen.
Friedrich II. schrieb auf das Aktenstück:
„Wenn er nicht auferstehen will, so soll er meinetwegen am Jüngsten Tag liegen bleiben“.

*

In einer österreichischen Gemeinde wurde das Fest Christi Himmelfahrt
recht anschaulich gefeiert. Man band ein Seil um eine Christusfigur und der Küster
zog sie im laufe des Gottesdienstes vor aller Augen langsam in die Höhe.
Einmal geschah es nun, dass sich das Seil löste und die Figur mit großem Krach
am Boden zerschellte. Der Küster fegte die Bruchstücke zusammen,
tat sie in einen Eimer und hängte den Eimer an das Seil mit den Worten:
„Rauf muss er!“

*

Vor dem Gottesdienst werden Spendentüten für karitative Zwecke verteilt.
Für den kleinen Benjamin dauert die Predigt zu lang.
Nach der Hl. Messe fragt er:
„Der hat aber lange gepredigt. Hat er deshalb die Brechtüten verteilt?“ 

( Hermann Multhaupt: Kreuzfidel & himmlisch heiter. Anekdoten über Gottes Bodenpersonal. Leipzig o.J.)
 

Mit HELAU und ALAAF grüßt Sie

Margret Stommel 

                     

 

 

Aktuelles

Institutionelles Schutzkonzept (IKS)

Liebe Empfängerin, lieber Empfänger,

Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen vor sexualisierter Gewalt muss oberste Priorität in unserer Pfarrei, den einzelnen Gruppen und Institutionen haben. Das Thema sexualisierte Gewalt geht uns alle an, darum wollen wir für das Thema sensibilisieren. Gemeinsam können wir aktiv an der Verhinderung solcher Verbrechen mitwirken. Ein zentrales Instrument der Prävention und Intervention stellt hierbei die gemeinsame Entwicklung, Veröffentlichung und Durchsetzung eines neuen Institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) dar.
Dieses wollen wir in unserer Pfarrei Mittlere Mosel, gemeinsam mit Ihrer Unterstützung, erarbeiten. Ein solches Schutzkonzept ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal für unsere Pfarrei, es soll auch allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich in unserer Pfarrei bewegen einen sicheren Handlungsrahen bieten. Damit unser ISK auf einem guten Grund steht und möglichst viele Perspektiven in die Erarbeitung einfließen, haben wir die folgende Tabelle zur Erhebung möglicher Risiken im Bezug auf sexualisierte Gewalt und andere Übergriffe entwickelt. Dabei geht es uns nicht darum einzelne Personen oder Gruppen an den Pranger zu stellen, sondern für das Thema zu sensibilisieren und möglichst flächendeckend einzelne Schwachstellen aufzuarbeiten, an denen es möglichen Täter/innen leicht gemacht wird. Wir bitten Sie daher, die nachfolgende Tabelle mit einem kritischen Blick auf Ihre Gruppe auszufüllen und bis spätestens 22.01.2023 an das Pfarrbüro in Traben-Trarbach zurückgeben.

Danke bereits im Vorfeld für ihre Mithilfe und Ihre Mühe!
Matthias Hermes, Andrea Nörling und Alina Schieferstein

 

Tabelle Risikoanalyse zum Download

Auch wir müssen Energie sparen

Aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, der dadurch ausgelösten Krise in der Energieversorgung und den damit verbundenen extremen Kostensteigerungen für Energie, haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf die Einsparung von Gas verständigt. Ihr Ziel ist es, den Gasverbrauch und auch den übrigen Energieverbrauch zu senken.

Auch wir als Pfarrei Mittlere Mosel müssen in diesem Winter Energie sparen. Das heißt die Kirchen und Pfarrheime werden nicht mehr so geheizt, wie wir es in den letzten Jahren gewöhnt waren. Der Verwaltungsrat der Pfarrei Mittlere Mosel hat beschlossen, im kommenden Winter deutlich Energie zu sparen.

Wir bitten Sie daher, für die Gottesdienste in der kalten Jahreszeit, an wärmere Kleidung zu denken oder eine Decke mit in den Gottesdienst zu nehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Abendlob FeierAbend


Dienstag, 07. Februar 2023

Donnerstag, 16. März 2023

Abendlob - Schritte auf Ostern zu

Enkirch

 

 

 

Sternsinger-Aktion 2023

Sternsinger - Rückblick

 

 

 

 

 

Stellenangebote

 

 

Orgel Kinheim


Spendenaufruf

Wir beten für Frieden

  Zeichen der Solidarität
 

 

 

 

Pastoraler Raum Wittlich

Der Pastorale Raum Wittlich hat seinen ersten Rat

Ende September hat sich der erste Rat des Pastoralen Raums Wittlich gebildet.

Die neu fusionierten Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften haben je zwei Personen aus ihren Gremien für die Mitarbeit im Rat gewählt und entsendet. Aus der Pfarrei Mittlere Mosel sind das Rita Löwen und Heidi Nalbach.

Insgesamt sind es 12 Personen aus den pastoralen Gremien, die zusammen mit dem Leitungsteam, zwei von der Konferenz der Hauptamtlichen gewählten Seelsorgerinnen und Herrn Hubertus Niemann aus dem örtlichen Caritasverband, künftig die Entwicklung des Pastoralen Raums mitverantworten.

Im Rahmen der ersten Synodalversammlung können dann noch einmal bis zu 12 Personen aus den verschiedenen “Orten von Kirche” in das strategische Gremium gewählt werden.

Als Leitungsteam freuen wir uns sehr über den stimmungsvollen und motivierenden gemeinsamen Auftakt bei der konstituierenden Sitzung. Nun wird es darum gehen, einander und den Raum kennenzulernen, nach und nach den spezifischen Auftrag des Rates zu erarbeiten, Arbeitsweisen und Ziele miteinander zu vereinbaren und erste Prioritäten zu setzen.

In den kommenden Wochen und Monaten informieren wir an dieser Stelle gerne regelmäßig über die Menschen, die sich im Rat engagieren, geben Einblick in die Aufgaben des Rats sowie über die Vereinbarungen und Vorhaben.

Nadine Saxler und Nicole Claire Heckmann
für den Rat des Pastoralen Raums