Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Grußwort

Vom


Kleeblatt, Schornsteinfeger, Hufeisen, Glücksschwein – all diese Symbole für das Glück haben zum Jahreswechsel Hochkonjunktur und die vielen „Glücks“- Wünsche werden im Laufe des Jahres höchstens von den Geburtstagsglückwünschen übertroffen.

Was liegt also näher, als sich zu Beginn eines neuen Jahres einmal Gedanken über das Glück zu machen.

Mir kommt dabei immer wieder eine Märchenfigur der Brüder Grimm in den Sinn: Hans im Glück. Hans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen großen Klumpen Gold. Diesen tauscht er gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans, und die Gans gibt er für einen Schleifstein her. Zuletzt fällt dieser schwere Stein beim Trinken in einen Brunnen.

Als Kind mochte ich dieses Märchen nicht so sehr. Was für ein Dummkopf, dachte ich damals, wie kann man nur einen Goldklumpen hergeben und am Schluss alles verlieren? Das war für mich kein Happy-end. Hans aus dem Märchen sagt jedoch: „‘So glücklich wie ich, (…) gibt es keinen unter der Sonne‘. Mit leichtem Herzen und frei von aller Last ging er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter angekommen war.“ (Fassung der Brüder Grimm)

Was also macht uns glücklich? Ich glaube, das Märchen lässt viele Deutungen zu. Da ist einmal die Leichtigkeit, mit der dieser Hans durchs Leben geht und die uns einen Hinweis gibt darauf, dass man Leid und Enttäuschung umwandeln kann in Trost und Gewissheit über das Gehaltensein im Leben. Aber macht das Märchen nicht auch deutlich, dass Glück nicht von Geld und Besitz abhängig ist? Im Gegenteil – dieser Hans, den manche als Einfaltspinsel und Dummkopf betrachten mögen, befreit sich von allem Besitz, von allem Hab und Gut und damit auch von Sorgen und Zwängen, die der Besitz mit sich bringt.

Nun – dies ist für unser Leben sicher nicht möglich und ich rufe auch nicht dazu auf, dass wir nun alle wie Hans im Glück durchs Leben gehen. Aber wäre es nicht schön, wenn auch wir viel öfter in der Lage wären, in allen Situationen auch das Gute und Glückliche zu sehen? Wenn wir uns weniger schwer täten, das Gewonnene auch wieder loszulassen und nicht zuletzt auch bereit wären, unseren Konsum einzuschränken, um diese Welt zu erhalten? Haben die meisten von uns nicht längst genug und legen immer noch etwas oben drauf? Alles in allem gibt dieser Hans im Glück uns eine Richtschnur für unser Leben. Er überwindet Gier und Egoismus und erreicht das, wonach wir im Leben – bewusst oder unbewusst – immer suchen, nämlich das große Glück.

Der Philosoph Ludwig Marcuse schrieb: „…man besitzt das Glück weder im Gold noch im Schwein noch im Stein. Vieles kann einen glücklich machen, aber kein Gut macht einen glücklich in jeder Beziehung.“

Und so wünsche ich Ihnen für das neue Jahr alles Glück der Welt und Gottes Segen, ohne den im Leben nichts gelingen kann.

                                                                                                                                      Margret Stommel

 

 

Aktuelles

 

Sternsinger-Aktion 2022

 

 

 

Orgel-Renovierung Kinheim

Spendenaufruf

Küster: "Gute Seelen" der Pfarrei

Bericht auf Bistum Trier.de

 

Fusion und Pfarrgemeinderatswahl

Wie geht es weiter in unserer Pfarrei

Informationen zur Fusion und zur Pfarrgemeinderatswahl

Bislang waren die 6 Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Mittlere Mosel eigenständige Pfarreien. Im Zuge der Synodenumsetzung steht uns jetzt ein wichtiger Schritt zur Strukturreform bevor.

Die Gremien aller 6 bisherigen Pfarreien haben nach eingehender Diskussion und Beratung beschlossen, dass sie zum 01.01.2022 zu einer Pfarrei – der Pfarrei Mittlere Mosel – fusionieren möchten.

Nachdem nun alle Voraussetzungen für die Zusammenführung erfüllt sind und die Zustimmung des Bischofs vorliegt, werden die Pfarreien und Kirchengemeinden Burg, Enkirch, Kinheim, Kröv, Reil und Traben-Trarbach aufgelöst und gleichzeitig die neue Pfarrei Mittlere Mosel errichtet.

Für diese neue Pfarrei müssen nun auch neue Gremien gewählt werden, denn das Mandat der jetzt amtierenden Pfarrgemeinderäte, Verwaltungsräte und Kirchengemeinderäte endet mit Ablauf des Jahres. Am 29./30. Januar 2022 wird der Pfarrgemeinderat für die neue Pfarrei Mittlere Mosel gewählt. Diese Wahl wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt. Das heißt, Sie werden die Wahlunterlagen zu gegebener Zeit in Ihrem Briefkasten finden.

Wahlausschuss:
Gertrud Hauth, Enkirch
Bogda Siewecke, Enkirch
Andrea Kaufmann, Kinheim
Rita Löwen, Kröv
Heidi Nalbach, Reil
Margret Stommel, Traben-Trarbach

Die Zahl der zu wählenden Mitglieder beträgt 12. Darüber hinaus können nach der Wahl noch Mitglieder berufen werden.

In dieser Zeit, in der sich viele Zukunftsfragen für unsere Kirche in einer neuen Qualität stellen, benötigt unsere Pfarrei engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Margret Stommel, Wahlbeauftragte

 

 

 

Synodenumsetzung