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Grußwort

Der Weg zur selbst sorgenden Gemeinde

Weniger als 50% der Deutschen sind noch Kirchenmitglieder. 20,5% der Kirchenmitglieder sind älter als 70 Jahre. Und Jahr für Jahr werden die Zahlen der neuen Kirchenaustritte in den Medien verkündet und nicht zu Unrecht hat manch einer den Eindruck, dass diese Nachrichten neben den Berichten über den Missbrauch die einzigen Themen darstellen, die den Redaktionen in Bezug auf Kirche und Glaube noch wichtig sind. Gründe und Ursachen für den Mitgliederschwund kennen wir zu Genüge und manchmal fragt man sich, warum man selbst denn überhaupt noch in der Kirche bleibt. Aber nicht darum soll es heute gehen.

Vielmehr müssen wir genau darauf schauen, was diese Änderungen für unsere Pfarrgemeinden bedeutet. So haben wir in unserem Bistum bereits erfahren, dass sinkende Mitgliederzahlen und der Priestermangel zu einer Strukturreform geführt haben. Es war nicht einfach, von der alten, eigenen Pfarrei Abschied zu nehmen und der ein oder andere hat sich aus Enttäuschung ganz zurückgezogen. Und so ist es auch nicht einfacher geworden, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde einbringen. Die Folge all dieser Veränderungen wird uns Sonntag für Sonntag anhand der Gottesdienstbesucher vor Augen geführt: auch sie sind weniger geworden.

Aber die Errichtung der neuen Pfarreien hat auch neue Kräfte freigesetzt. Wir wissen, dass nicht die Struktur das Wesentliche ist, sondern die Wirklichkeit, in der wir leben, die wir als Ort verstehen wollen, von dem aus Gott uns auf den Weg schickt. Wenn wir uns wirklich bewusst machen, dass es die Volkskirche nicht mehr gibt – nämlich eine Kirche, die eine flächendeckende religiöse Versorgung organisiert und zu der wie selbstverständlich alle dazu gehören -dann müssen wir auch Gemeinde neu denken. Dann müssen wir akzeptieren, dass es in einer Pfarrei keine selbstverständliche Versorgung mehr geben kann und dass wir diese auch nicht mehr erwarten können. Wir müssen von einer versorgten Gemeinde zu einer in vielen Bereichen selbst sorgenden Gemeinde werden. Wie darf man das verstehen? Lassen Sie es mich an einem Beispiel deutlich machen. Fehlt in einer Kirche der Blumenschmuck, weil der- oder diejenige, die es immer gemacht hat, nicht mehr zur Verfügung steht und weil ein Pfarrgemeinderat sich nicht um alles kümmern kann, so könnte doch der/die, dem die Blumen fehlen, sich einfach zur Verfügung stellen und für Blumenschmuck sorgen. In einer Pfarrei gibt es so viele Dinge zu tun. Wir sollten diese Dinge zunehmend selbst in die Hand nehmen und nicht darauf warten, versorgt zu werden. Das gilt auch für karitative Tätigkeiten und Gottesdienstformen. So würden Verantwortung und Aufgaben auf viele Schultern verteilt. Dadurch könnten Eigenverantwortung, Zusammengehörigkeitsgefühl und Einsatzbereitschaft bei den Gemeindemitgliedern wachsen.

Es gibt in unserer Pfarrei äußerst engagierte Ehrenamtliche – sie können jede Unterstützung gebrauchen.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Margret Stommel

 

 

Aktuelles

Auch wir müssen Energie sparen

Aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, der dadurch ausgelösten Krise in der Energieversorgung und den damit verbundenen extremen Kostensteigerungen für Energie, haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf die Einsparung von Gas verständigt. Ihr Ziel ist es, den Gasverbrauch und auch den übrigen Energieverbrauch zu senken.

Auch wir als Pfarrei Mittlere Mosel müssen in diesem Winter Energie sparen. Das heißt die Kirchen und Pfarrheime werden nicht mehr so geheizt, wie wir es in den letzten Jahren gewöhnt waren. Der Verwaltungsrat der Pfarrei Mittlere Mosel hat beschlossen, im kommenden Winter deutlich Energie zu sparen.

Wir bitten Sie daher, für die Gottesdienste in der kalten Jahreszeit, an wärmere Kleidung zu denken oder eine Decke mit in den Gottesdienst zu nehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Abendlob im Advent

09. Dezember 2022

Stationenweg für Familien


 

 

Sonntag, 04.12.2022

Nikolausabend

Montag, 05.12.2022

Friedenslichtgottesdienst

Montag, 12.12.2022

 

 

Konzerte in unseren Kirchen

Samstag, 03.12., 18.00 Uhr

Irische Musik für Streichquartett
Traben, St. Peter- und Paul


Sonntag, 11.12., 16.00 Uhr

Weihnachtskonzert Musikverein Kinheim
Kinheim, St. Martin

 

Sonntag, 11.12., 18.00 Uhr

Adventskonzert der Winzerkapelle Enkirch
Enkirch, St. Franz von Assisi

 

Freitag, 16.12., 19.00 Uhr

Chorkonzert "Hot Stones" Reil
Reil, Maria Heimsuchung

 

Sonntag, 18.12., 18.00 Uhr

"Christmas Carols"
Enkirch, St. Franz von Assisi

 

Montag, 26. 12., 16.00 Uhr  -  2. Weihnachtstag

Konzert des Mandolinenorchesters Reil
Reil, Maria Heimsuchung 

 

 

 

Stellenangebote

 

 

Orgel Kinheim


Spendenaufruf

Wir beten für Frieden

  Zeichen der Solidarität
 

 

 

 

Pastoraler Raum Wittlich

Der Pastorale Raum Wittlich hat seinen ersten Rat

Ende September hat sich der erste Rat des Pastoralen Raums Wittlich gebildet.

Die neu fusionierten Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften haben je zwei Personen aus ihren Gremien für die Mitarbeit im Rat gewählt und entsendet. Aus der Pfarrei Mittlere Mosel sind das Rita Löwen und Heidi Nalbach.

Insgesamt sind es 12 Personen aus den pastoralen Gremien, die zusammen mit dem Leitungsteam, zwei von der Konferenz der Hauptamtlichen gewählten Seelsorgerinnen und Herrn Hubertus Niemann aus dem örtlichen Caritasverband, künftig die Entwicklung des Pastoralen Raums mitverantworten.

Im Rahmen der ersten Synodalversammlung können dann noch einmal bis zu 12 Personen aus den verschiedenen “Orten von Kirche” in das strategische Gremium gewählt werden.

Als Leitungsteam freuen wir uns sehr über den stimmungsvollen und motivierenden gemeinsamen Auftakt bei der konstituierenden Sitzung. Nun wird es darum gehen, einander und den Raum kennenzulernen, nach und nach den spezifischen Auftrag des Rates zu erarbeiten, Arbeitsweisen und Ziele miteinander zu vereinbaren und erste Prioritäten zu setzen.

In den kommenden Wochen und Monaten informieren wir an dieser Stelle gerne regelmäßig über die Menschen, die sich im Rat engagieren, geben Einblick in die Aufgaben des Rats sowie über die Vereinbarungen und Vorhaben.

Nadine Saxler und Nicole Claire Heckmann
für den Rat des Pastoralen Raums